Tipps zum Stromsparen

wer Strom spart, der tut was für seinen Geldbeutel. Stromsparen gilt neben der Nutzung von regenerativen Energiequellen aber auch als einer der wichtigsten Beiträge zum Umweltschutz. Jeder kann etwas gegen heimliche Stromfresser tun, sie stehen in jedem Haushalt. Beachten Sie folgende Tipps:

Stromsparen beim kühlen und gefrieren

  • Effizienz. Kühl- und Gefriergeräte gehören zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt. Ihr Anteil am Jahresstromverbrauch liegt durchschnittlich bei rund 20 Prozent. Beim Neukauf sollten Sie deshalb nur Geräte der Energieeffizienzklasse ?A+? oder ?A++? berücksichtigen. Ein Gerät der Klasse ?A+? verbraucht nur rund halb so viel Strom wie ein ?B?-Modell.
     
  • Umgebung. Stellen Sie Ihren Kühlschrank nicht neben Heizung, Herd, Geschirrspüler oder Waschmaschine. Vermeiden Sie auch direkte Sonneneinstrahlung.
     
  • Abtauen. Tauen Sie regelmäßig den Kühlschrank ab.
     
  • Temperatur. Stellen Sie den Kühlschrank nicht zu kalt ein. Bei 7°C sparen Sie gegenüber 5 Grad C rund 15% Strom. Bei Gefrierschränken sind minus 18 Grad C optimal.
     
  • Dichtung. Prüfen Sie bei älteren Geräten die Dichtung der Türen und erneuern Sie diese gegebenenfalls.
     
  • Abstellen. Vor längerer Abwesenheit den Kühlschrank abstellen.

Stromsparen beim kochen und backen

  • Größe. Verwenden Sie beim Kochen immer den kleinstmöglichen Topf, und stellen Sie ihn auf die passende Platte. 
     
  • Deckel. Kochen Sie stets mit einem passenden Deckel auf dem Topf. Das spart rund 70 Prozent der Energie.
     
  • Schnell. Ein Schnellkochtopf spart Zeit und Strom.
     
  • Wasser. Kochen Sie mit möglichst wenig Flüssigkeit.
     
  • Nachwärme. Schalten Sie die Kochplatte und den Backofen etwa zehn Minuten vor Ende des Garens ab, um auch die Nachwärme zu nutzen.

Stromsparen beim waschen

  • Effizienz. Waschmaschinen verbrauchen rund 15 Prozent des Stroms in Haushalten. Achten Sie beim Kauf von Neugeräten auf die Effizienzklassen ?A+? oder ?A++?.
     
  • Füllen. Nutzen Sie das Fassungsvermögen der Waschmaschine aus.
     
  • Temperatur. Normal verschmutzte Wäsche wird in der Regel bei 40°C Waschtemperatur sauber. Nur bei stärker verschmutzter Wäsche sind 60 Grad sinnvoll. Verzichten Sie auf Vorwäsche, dann sparen Sie ca. 20% Strom.
     
  • Warmwasser. Der meiste Strom wird zum Aufheizen des Wassers benötigt. Sinnvoll kann der Anschluss an die ? nichtelektrische ? Warmwasserbereitung sein. Kurze Rohrleitungen sind bei der Montage empfehlenswert.
     
  • Schleuderkraft. Je schneller die Maschine schleudert, desto trockener wird die Wäsche. Wählen Sie eine Waschmaschine mit mindestens 1 200 Umdrehungen, wenn Sie die Wäsche anschließend im Wäschetrockner trocknen. Das spart Zeit und Strom. Wenn Sie die Wäsche auf der Leine trocknen, reichen etwa 1 000 Schleudertouren.

 Stromsparen beim Geschirrspülen

  • Effizienz. Auch Geschirrspüler unterscheiden sich deutlich in ihrer Energieeffizienz. Achten Sie auch hier auf Geräte der Energieeffizienzklassen ?A+? und ?A++?.
     
  • Füllen. Schalten Sie den Geschirrspüler erst ein, wenn er komplett gefüllt ist.
     
  • Sparprogramm. Bei normal verschmutztem Geschirr reichen Sparprogramme aus. Diese sind nicht nur schneller, sondern schonen auch Geldbeutel und Umwelt.

Stromsparen bei der Beleuchtung

  • Tageslicht. Der Anteil der Beleuchtung am Stromverbrauch im Haushalt kann bis zu 15 Prozent betragen. Nutzen Sie, wenn möglich, das Tageslicht aus.
     
  • Automatik. Im Flur oder im Treppenhaus kann sich eine Abschaltautomatik lohnen.
     
  • Lampenschirm. Helle, reflektierende Lampenschirme und weiße Wände verstärken die Wirkung der Beleuchtung.
     
  • Energiesparlampen. Diese Sparwunder verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Strom als herkömmliche Glühbirnen und haben eine viel längere Lebensdauer. Sie empfehlen sich für Einschaltzeiten von mindestens 1,5 Stunden pro Tag. Stand-by-Verbrauch und Akkugeräte
  • Steckerleisten. Bei Elektrokleingeräten treibt auch der Stand-by-Betrieb die Stromrechung in die Höhe. Schnurlose Telefone, elektrische Zahnbürsten u.ä. ziehen kontinuierlich Strom. Bitte Geräte erst wieder in die Ladestationen, wenn sie fast vollständig entladen sind. Ein einfaches Mittel gegen nimmersatte Netzteile sind Steckdosenleisten mit Aus-Schalter.
     
  • Abschalten. Schalten Sie Ihr Fernsehgerät, Stereoanlage, DVD-Player, aber auch Waschmaschine und Geschirrspüler komplett ab. Auch wenn die Waschmaschine nicht mehr spült, verbrauchen trotzdem die eingeschalteten Sensoren für Wasserstand, Schlauchsicherheit, Temperatur etc. unnötig Strom.
     
  • Verbrauch. Achten Sie beim Neukauf von Geräten auf den Stromverbrauch im Standby-Betrieb.
Mit der Beachtung dieser Tipps können Sie 30-40% ihrer Stromkosten im Haushalt sparen. Und die Umwelt profitiert ebenso. Noch mehr sparen: Stromanbieter wechseln.

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