Wegweiser zum besten Kfz-Versicherungs-Tarif!

Mit den nachfolgenden Tipps erhalten Sie das beste Preis-/Leistungsverhältnis!

Für kleinere Schäden eine nicht zu hohe Selbstbeteiligung (bis ca. 150 € bei Teilkasko und 300 € bei Vollkasko) wählen!

Þ    Ihr Versicherer spart Verwaltungskosten und Sie erhalten einen Beitragsrabatt.

Akzeptieren Sie eine Werkstattbindung!

Þ    Bis zu 30 Prozent Beitrag kann dabei gespart werden. Bei Neufahrzeugen auf Verwendung von Original-Ersatzteile achten. Geleaste und fremdfinanzierte Fahrzeuge werden normalerweise nur in vom Hersteller autorisierten Werkstätten repariert. Dies kann bei Werkstattbindung zu Problemen führen!

Die „Freischuss“-Klausel ist vielfach gestrichen.

Þ    Bei dieser Klausel ist, bei jahrelangem unfallfreiem Fahren, ein schuldhaft gebauter Unfall „frei“! Die Versicherer bieten alternativ, gegen Aufschlag von 15 Prozent,  einen Rabattschutz  ab Schadensfreiheitsklasse 4, an. Wichtig: Dieser Rabattschutz ist nicht auf einen anderen Anbieter übertragbar.

Wählen Sie die erweiterte Wildschadendeckung bei der nicht einzelne Tierarten aufgeführt sind.

Þ    Pauschal sollte die Klausel für alle Tiere gelten und erweitert werden um Schäden von Marderbissen (Mehrkosten für zusätzliche Leistungen).

Kinder–Bonus nutzen!

Þ    Fahrer mit Kindern unter 16 Jahren fahren tendenziell vorsichtiger nach Ansicht der Versicherer. Kinderzahl und Alter der Kinder angeben.

Nach Möglichkeit eine jährliche Zahlungsweise wählen.

Þ    Die halbjährliche Zahlungsweise ist teils bis 3 Prozent teurer.

Den Fahrerkreis so klein wie möglich halten!

Þ    Ehegatte oder Partner in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft sind in der Regel beitragsfrei mitversichert. Mit Fahranfänger kann sich der Beitrag bis zu 40 Prozent erhöhen, bis zu 60 Prozent, bei unbestimmtem Fahrerkreis.

Das Auto des Fahranfängers als Zweitwagen der Eltern anmelden. Lohnt sich das?

Þ    Der Fahranfänger sollte sich zunächst ein Angebot für eine Erstwagenversicherung einholen und mit der Zweitwagenversicherung der Eltern, als Fahrer, vergleichen. Nachteil für den Fahranfänger: Man sammelt keine schadenfreie Jahre und startet nach mindestes drei Jahren Führerscheinbesitz in der ungünstigen Schadenfreiheitsklasse ½.

Die jährliche Fahrleistung nicht zu hoch einschätzen!

Þ    Das Risiko einen Unfall zu verursachen ist nach Einschätzung der Versicherer größer als die Erfahrungen des Autofahrers bei vielen gefahrenen Kilometern. Wichtig: Zuviel gefahrene Kilometer müssen dem Versicherer nachträglich gemeldet werden.

Geben Sie Bahn-Card oder ÖPNV-Jahreskarte an!

Þ    Einige Versicherer gehen davon aus, dass diese Autobesitzer im unfallträchtigen Winter weniger Auto fahren.

Vor dem Kauf des Autos schon auf die unterschiedlichen Modelle achten!

Þ    Je nach Wagenklasse gibt es erhebliche Beitragsunterschiede. Die Versicherer gehen auch von unterschiedlichem Fahrverhalten aus. Beispiel: Der BMW-Fahrer fährt schneller als der Audi- und Mercedes-Fahrer!

Ein Wohnortwechsel wirkt sich auf Ihren Kfz-Versicherungsbeitrag aus!

Þ    Einzelne Regionen in der Bundesrepublik weisen eine deutlich geringere Unfallhäufigkeit auf.

Auf den Schadensfreiheitsrabatt achten und bei einem Unfall verteidigen!

Þ    Kleinere Schäden selbst bezahlen. Die Rückstufung nach einem Unfall erhöht den Beitrag für mehrere Jahre. Bei einem Unfall klären, um wie viel Schadensklassen man zurückgestuft wird. Ein Schadenrückkauf ist bei einigen Versicherern, innerhalb eines bestimmten Zeitraumes, möglich.

Verzichten Sie auf eine Insassen-Unfallversicherung!

Þ    Diese Schäden werden durch die Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers abgedeckt und bei Selbstverschulden durch die eigene Kfz-Haftpflichtversicherung. Der Schaden ist nur bei Fahrerflucht nicht versichert. Dann hilft aber die Verkehrsopferhilfe.

Auf einen Autoschutzbrief verzichten!

Þ    Nur „kleinere Risiken“ werden abgesichert. Abschlepp- und Übernachtungskosten, Krankenrücktransport und im Todesfall, die Übernahme der Überführungskosten,  werden nach einer Autopanne abgedeckt. Meist existieren bereits bestehende Autoversicherungen, wie z. B. beim ADAC. Vergleichbare Leistungen bieten auch Auslandsreisekrankenversicherungen und meist günstiger. Reparaturenkosten in Werkstätten werden nicht ersetzt.

Þ    Wird das Fahrzeug regelmäßig in einer Vertragswerkstatt repariert, bietet der Fahrzeughersteller eine Mobilitätsgarantie und umfassen in vielen Fällen ähnliche Leistungen des Schutzbriefes.

Außerdem beachten:

 

  • Bei der Kfz-Haftpflichtversicherung die höchstmögliche Schadensumme (min.100 Millionen) wählen
  • Auto möglichst nachts in einer Garage oder in einem Carport  unterbringen!
  • Firmen-Sonderkonditionen nutzen, falls Ihr Arbeitgeber auf  einer Auswahlliste des Versicherers angeben wird.
  • Die Teilkaskoversicherung zahlt bei Diebstahl, Unfällen mir Haarwild (Wildscheine, Rehe etc.), Sturm, Hagel, Brand, Explosion und Überschwemmung.

Und:

Eine falsche Angabe bei Versicherungsfragen ist Betrug und wird mit einer hohen Geldstrafe belegt. Die Versicherer können einen vollen Jahresbeitrag fordern und den aktuellen Versicherungsschutz kündigen. In diesem Fall ist es schwierig eine neue Police bei einer anderen Autoversicherung zu bekommen.

Wann gibt es Probleme mit einer Police?

Autofahrer, die von den Versicherern als Risiko eingestuft werden.

Ein besonders teureres Auto lässt sich schwer versichern.

Fahrzeugtypen, die häufig Schäden aufweisen.

Probleme bei Vollkaskoversicherung gibt es oft schon ab der Typklasse 29, bzw. 34.

Sie haben zu viele Punkte in Flensburg.

Es wurden falsche Angaben gemacht oder häufig Schäden gemeldet.

Bei diesen Sonderfällen kann ein Versicherungsmakler eventuell helfen. Mit gestiegenem Risiko steigen allerdings auch die Beitragskosten

Der beste Weg zur günstigen Autoversicherung führt über Vergleichsportale und Direktversicherer. Dabei mehrere Vergleichsportale nutzen. Wie www.check24.dewww.wer-ist-billiger.de, www.transparo.de oder www.nafiauto.de . Es lohnt sich jährlich seine aktuelle Versicherung zu überprüfen.

Zum Ende des Jahres kann der Autofahrer seine Kfz-Versicherung kündigen. Bis spätestens 30. November muss die schriftliche und unterschriebene Kündigung beim Versicherer vorliegen. Werden die Beiträge, ohne Leistungsverbesserungen, erhöht, profitiert der Versicherungsnehmer von diversen Sonderkündigungsrechten.

 

 

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