Stromverbrauch des Wäschetrockners senken

Grafik SteckerUnter den Haushaltsgeräten zählt der Wäschetrockner neben dem Kühlschrank zu den größten Stromfressern. Da sich die durchschnittlichen Stromkosten in einem Haushalt mit vier Personen aufgrund des Wäschetrockners um rund 95 Euro im Jahr erhöhen, sollten Verbraucher wissen, wie man den Stromverbrauch des Wäschetrockners senken kann.Besonders dann, wenn kein Trockenraum oder Wäschekeller zur Verfügung steht, ist es in Deutschland schwierig, ohne den praktischen Helfer auszukommen. Auch wenn das Trocknen an der frischen Luft die kostengünstigste und schonendste Variante ist, so ist dies bei den Witterungsverhältnissen nur sehr begrenzt möglich.

Bereits beim Kauf des Wäschetrockners sollte, wie bei allen Haushaltsgeräten, auf die Energieeffizienzklasse geachtet werden. Allerdings ist hier zu bemerken, dass herkömmliche Abluft- oder Kondensationstrockner in der Regel nur mit der Energieeffizienzklasse C erhältlich sind. Wer bei der Anschaffung etwas mehr investieren kann, sollte besser auf einen energiesparenden Wäschetrockner mit Wärmepumpe zurückgreifen, die als Klasse A-Gerät bares Geld bei der Benutzung sparen.

Um die Laufzeit des Trockners möglichst niedrig zu halten, ist es notwendig, dass die Wäsche so gut wie möglich geschleudert wurde. Je nasser die Wäsche ist, desto länger braucht auch der Wäschetrockner. Deshalb sollte die Waschmaschine über eine möglichst hohe Drehzahl verfügen, die bei mindestens 1200 Umdrehungen/Minute liegen sollte. Moderne Waschmaschinen mit niedriger Energieeffizienzklasse sind im Handel mittlerweile bereits mit 1800 Umdrehungen/Minute erhältlich.

Viele Verbraucher denken, dass es günstiger und energiesparender ist, wenn der Wäschetrockner nur zur Hälfte beladen wird. Doch dem ist nicht so, denn eine maximale Befüllung des Trockners bedeutet auch eine maximale Effizienz.

Es sollte ebenfalls darauf geachtet werden, dass die Wäsche nicht übertrocknet wird. Zum einen schadet es der Wäsche, zum anderen wird sich dies auf der Stromrechnung bemerkbar machen. Wird die Trockenstufe „schranktrocken“ gewählt, kann die Wäsche bedenkenlos nach dem Trocknen in den Schrank gelegt werden. Sollte die Wäsche nach dem Trocknen auch gebügelt werden, reicht bereits die Trockenstufe „bügeltrocken“. Auf diese Weise kann die Trockenzeit um einige Minuten verkürzt werden.

Im Handel sind Wäschetrockner mit Feuchtigkeitssensoren erhältlich, die dafür zuständig sind, dass sich der Wäschetrockner dann automatisch ausschaltet, wenn die Wäsche ausreichend trocken ist. Auch die Anschaffung eines solchen Gerätes ist lohnenswert.

Um den Trockner in seiner Funktion nicht zu beeinträchtigen, sollte immer darauf geachtet werden, das bei Kondensationstrocknern der Wasserbehälter regelmäßig geleert wird. Wird dies nicht erledigt, kann es passieren, dass der Wäschetrockner sich während des Trockenvorgangs ausschaltet. Bei dem aufgefangenen Wasser handelt es sich um destilliertes Wasser und kann ohne Weiteres zum Bügeln verwendet werden. Wird das Flusensieb des Trockners nicht regelmäßig gereinigt, verlängert sich automatisch die Laufzeit des Gerätes, was wiederum einen erhöhten Stromverbrauch bedeutet. Am Besten ist es, wenn man sich angewöhnt, das Sieb nach jedem Trockengang zu reinigen.

Um den Stromverbrauch so niedrig wie möglich zu halten, sollte der Trockner wirklich nur dann zum Einsatz kommen, wenn die Witterungsverhältnisse oder aber die Wohnverhältnisse das Trocknen an einer Wäscheleine an der frischen Luft unmöglich machen. Strom sparen ist derzeit aktuell allerorts ein Thema wie z.B. in der Stadt Frankfurt mit einer großangelegten Werbeaktion.



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