Sparsamer Computer: Stromverbrauch des Computers senken

Grafik SteckerDie Stromkosten sind in den letzten Jahren rasant in die Höhe geschossen. Um Geld zu sparen, haben Verbraucher die Möglichkeit, ihren Stromanbieter zu wechseln. Mindestens genauso wichtig ist es jedoch, den Stromverbrauch im Haushalt möglichst gering zu halten. Verschiedene Elektrogeräte, wie beispielsweise Wäschetrockner, Waschmaschine oder Gefriertruhe, geraten meist als erstes ins Visier der deutschen Sparfüchse. Dass sowohl die meisten Computer, als auch Drucker, Scanner und Monitore, zu den reinsten Stromfressern zählen, nehmen viele Verbraucher überhaupt nicht wahr.

Um Energie zu sparen, sollte ein möglichst sparsamer Computer angeschafft werden. Bevor man sich einen neuen Computer kauft, ist es sinnvoll, sich darüber Gedanken zu machen, was genau der PC leisten soll. Für die meisten Nutzer im privaten Bereich ist lediglich das Surfen im Internet oder das Verschicken von E-Mails wichtig. Für diese Tätigkeiten reicht ein Computer mit einer geringen Rechenleistung völlig aus.

User, die sich mit der Digitalfotografie beschäftigen, ihre Fotos mit dem Computer bearbeiten und archivieren wollen, sollten sich nicht für einen Rechner mit einer geringen Rechenleistung entscheiden. Die Wahl für einen „Mittelklasse-PC“ ist in diesem Fall wesentlich angebrachter. Im Zweifelsfall lohnt es sich, die Verkaufsberatung in einem Fachgeschäft in Anspruch zu nehmen.

Grundsätzlich kann man sagen, dass Hochleistungsrechner besonders viel Energie verbrauchen. Hier gelten die Grafikkarte, Mainboard und der Prozessor als die größten Stromfresser. Die auch als Power-PC bezeichneten Rechner werden in der Regel von Gamern verwendet, da für sie für ihre Online-Spiele eine besonders hohe Rechenleistung benötigen. Bei stundenlangen Spielen steht der Computer unter Volllast und würde im Durchschnitt mehr als 400 Watt Strom verbrauchen. Im Vergleich hierzu verbraucht ein Notebook etwa 35 Watt und ein sparsamer Computer mit geringerer Rechenleistung etwa 150 Watt.

Der Energieverbrauch im Haushalt kann auch durch die Neuanschaffung eines neuen Monitors gesenkt werden. Ältere CRT-Röhrenmonitore brauchen nicht nur viel Platz auf dem Schreibtisch, sie verbrauchen im Vergleich zum modernen TFT-Monitor viel Strom. Ein 19-Zoll-CRT-Monitor kommt im Verbrauch auf satte 150 Watt, wobei ein neuer 19-Zoll-TFT-Flachbild-Monitor im Durchschnitt lediglich 35 Watt verbraucht.

Oftmals sind es kleine Verhaltensänderungen der Verbraucher, die dabei helfen, Geld und Strom zu sparen. Beispielsweise können Geräte, die nicht im Dauerbetrieb arbeiten, abgeschaltet werden. Bei vielen privaten Nutzern ist dies beim Scanner oder beim Drucker der Fall. Beide Geräte können abgeschaltet werden und nur bei Bedarf wieder angeschaltet. Der Computer selbst sollte immer dann ausgeschaltet werden, wenn man für längere Zeit nicht am PC sitzt, egal ob man einen sparsamen Computer hat oder einen Hochleistungs-Rechner. Dies gilt jedoch nicht, wenn man nur für einige Minuten, den Computer verlässt.

Um zu vermeiden, dass der Computer und seine Zusatzgeräte in der Stand-by-Funktion in ausgeschaltetem Zustand weiterhin Strom verbraucht, sollte möglichst eine schaltbare Steckdosenleiste verwendet werden.
Beim Kauf eines neuen PC’s ist es ratsam, den Stromverbrauch des Gerätes sowohl in Betrieb als auch in Bereitschaft zu prüfen. Der Vergleich mit den Daten anderer Computer lohnt sich in jedem Fall.

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