Richtige Einstellung der Heizung spart Energie

Durch die optimale Einstellung der  Heizungsanlage spart man 10 bis 20 Prozent Heizkosten. Ohne viel Aufwand ist dies zu erreichen. Die Faktoren Wärmeerzeugung, Wärmebedarf und Wärmeverteilung sowie Heizflächen, Regelung, Thermostatventile und Nutzerverhalten sollten dabei aufeinander abgestimmt sein.

Ein plötzlicher Anstieg der Gas- oder Heizölrechnung zum Vorjahr kann auf einen Defekt der Anlage hinweisen. Mit einer kurzen Checkliste stellen Hausbesitzer fest wo es Probleme gibt. Gibt es Störungsgeräusche? Heizen sich die Räume unterschiedlich auf? Werden die Heizkörper nicht richtig warm? Erwärmen sich die Heizkörper unterschiedlich?

Die meisten Heizungsanlagen sind zu hoch eingestellt. Der Wärmebedarf verändert sich nach einer Baumaßnahme. Viel Energie wird verschwendet wenn die Vorlauftemperatur nicht stimmt und die Heizung zu heiß gefahren wird. Die Heizkurve beim Regler für Sommer- auf Winterbetrieb nicht zu hoch einstellen.

Bei der Nachtabsenkung darauf achten, dass der Brenner sich ausschaltet und die Heizung in Räumen, die nicht genutzt werden, herunterfährt. Bei extremen Temperaturschwankungen empfiehlt sich die Nachtabsenkung manuell aus- und einzuschalten. Am Manometer des Heizkessels lassen sich Druck und Wasserstand im Heizungssystem ablesen.

Gluckert der Heizkörper ist Luft eingeschlossen. Der Heizkörper muss entlüftet werden.

Mit einem Vierkantschlüssel öffnet man das Entlüftungsventil nachdem man zunächst die Umwälzpumpe abgestellt hatte. Sobald ein durchgängiger Wasserstahl austritt ist der Heizkörper entlüftet. In die Heizungsanlage füllt man Wasser nach.

Ein höherer Wasserfluss im Heizkörper ist ein Zeichen für zu wenig Wasser. Falls kein Wasser in den Heizkörpern ankommt ist die Umwälzpumpe defekt. Die Thermostatventile  mehrmals auf- und zudrehen verhindert, dass sie klemmen. Alle zwei Jahre ist die Reinigung des Brenners durch einen Heizungstechniker erforderlich.

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