Für Heizöl gelten neue Einkaufsregeln

Heizöl bestellen

Es gibt keine sogenannten Sommer- und Winterpreise bei der Bestellung von Heizöl mehr. Ölheizungsbesitzer sollten das ganze Jahr über die Heizölpreise beobachten. Durch Wechselkurse und dem Verhältnis von Angebot und Nachfrage schwanken die Preise nach oben und unten. Die preiswerteren Monate liegen nicht immer im Sommer. Im vergangenen Jahr lag die Niederpreisphase im Herbst und Winter.

Sinnvoll ist es den Tank nicht auf einmal zu füllen. Lieber zwei oder dreimal im Jahr Heizöl bestellen. Zusammen mit Freunden und Nachbarn zu kaufen empfiehlt sich. Bei der Sammelbestellung ist auf die Entfernung der verschiedenen Anlieferungsstellen zu achten.

Für die Bestellung und damit für die Bezahlung sollte dabei jeder Abnehmer einzeln verantwortlich sein.

Kunden müssen kontrollieren, dass das Zählwerk auf null steht. An der Messanlage muss sich ein aktuelles Siegel der Eichbehörde befinden. Das obere Schauglas des „Gasmessverhüters“ im Auge behalten. Dieser Behälter muss vor und während der Ölausgabe mit Öl gefüllt sein, damit nicht zu viel Luft im Tank landet.

Die Heizölmenge sollte auf dem Lieferschein auf 15 Grad Bezugstemperatur umgerechnet sein. Aus der Ölraffinerie kommt das Heizöl oft zu warm und nachdem es abkühlt ist schrumpft die Liefermenge. Ist das angelieferte Heizöl noch zu warm ist die Menge größer. Die tatsächliche bestellte und bezahlte Menge Heizöl befindet sich nach der Abkühlphase des Öls im Tank.

Bei der Suche nach einem Heizölhändler auf das RAL-Gütezeichen achten. Dieses Gütezeichen wurde von neutraler Seite vergeben. Infos dazu gibt es unter: www.guetezeichen-energiehandel.de.

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